Standard
Auf dieser Registerkarte legen Sie erweiterte Standardoptionen für Verbindungen, Standardeinstellungen zum Aufrechterhalten von Verbindungen und den Standard-Übertragungsmodus fest.
Optionen
- Erweiterte Standardoptionen für Verbindungen
- Proxyserver
- Wenn Sie einen Proxyserver für FTP-Zugriffe verwenden, meist ins Internet, legen Sie seine Einstellungen hier fest. Ein Proxy vermittelt zwischen lokalem Netzwerk (Intranet) und Internet. Falls keiner benötigt wird, wählen Sie Nicht verwendet. Hinzufügen öffnet den Dialog Proxyserver hinzufügen/bearbeiten. Sie können mehrere Proxyeinstellungen anlegen und später die gewünschte auswählen.
- Benutze passiven Übertragungsmodus (kann hinter Firewall oder Proxyserver helfen)
- Wenn aktiviert, werden Datenverbindungen passiv geöffnet: Der FTP-Client verbindet sich mit einem angegebenen Serverport. Andernfalls wird der aktive Modus verwendet, bei dem der Server eine Verbindung zum angegebenen Clientport öffnet. Dies kann hinter Firewall oder Proxy problematisch sein, wenn diese FTP nicht unterstützen und den Zugriff blockieren. Einige FTP-Server unterstützen keinen passiven Modus; dort ist der aktive Modus erforderlich.
- Verbindungen aufrechterhalten (verhindert das Trennen vom Server bei Leerlauf)
- Wenn aktiviert, versucht der FTP-Client, seine Verbindungen aufrechtzuerhalten. Werden länger als angegeben keine Befehle oder Daten ausgetauscht, sendet er regelmäßig Hilfsbefehle oder führt Hilfsübertragungen aus. Dies soll serverseitige Trennungen wegen Inaktivität oder fehlender Datenübertragung verhindern, meist nach 5 oder 10 Minuten. Weitere Informationen unter Standardeinstellungen zum Aufrechterhalten von Verbindungen unten.
- Benutze Cache für angesehene Dateien und Auflistungen (schnellere Anzeige)
- Wenn aktiviert, werden alle angezeigten Dateien und Verzeichnislisten des FTP-Servers zwischengespeichert und bei erneutem Bedarf wiederverwendet. Bereits besuchte Verzeichnisse und angezeigte Dateien öffnen sich dadurch schneller. Nachteil: Geänderte Listen und Dateien können aus dem Cache veraltet erscheinen. Aktualisieren setzt den Cache für das aktuelle Verzeichnis und alle Unterverzeichnisse zurück und entfernt alle betreffenden Listen und angezeigten Dateien. Dateien liegen im temporären Verzeichnis, Listen im Speichercache. Dessen Größe begrenzen Sie unter Größenbeschränkung des Caches im Speicher in Konfiguration/Erweitert.
- Benutze Kompression beim Dateitransfer, wenn der Server es unterstützt (MODE Z)
- Wenn aktiviert, versucht das Plugin, alle Datenübertragungen zu komprimieren: Downloads, Uploads und Server-Verzeichnislisten. Fehlende Serverunterstützung erzeugt keinen Fehler. Ob Komprimierung verwendet wird, erkennen Sie am Ergebnis des Befehls MODE Z am Ende der Begrüßungsmeldung oder an MODE Z unmittelbar vor SYST bzw. dem ersten PWD im FTP-Protokoll.
- Maximale Anzahl von gleichzeitigen Verbindungen zum Server
Geschwindigkeitsbeschränkung (gesamt) für Server (KB/s) - Diese Option ist für eine nicht implementierte Funktion reserviert. Ihr Steuerelement ist deaktiviert und liegt außerhalb des sichtbaren Seitenbereichs; es lässt sich nicht ändern. Der gespeicherte Wert beeinflusst Verbindungen nicht.
- Standardeinstellungen zum Aufrechterhalten der Verbindung
- Wählen Sie den Befehl zum Aufrechterhalten einer ungenutzten Verbindung. NOOP und PWD übertragen keine Daten. Schließt der Server Verbindungen wegen fehlender Datenübertragung, verwenden Sie NLST oder LIST. Wir empfehlen NLST wegen der geringeren Datenmenge: eine Liste des aktuellen Pfads nur mit Dateinamen. Legen Sie außerdem Sendeintervall und Zeitpunkt zum Beenden der Hilfsbefehle fest. Zur Aktivierung siehe oben Verbindungen aufrechterhalten (verhindert Trennung wegen Inaktivität).
- Standard-Übertragungsmodus
- Binär-Modus (keine Änderung während der Übertragung)
- Wenn aktiviert, werden alle Dateien im Binärmodus übertragen; ihr Inhalt wird dabei nicht verändert.
- ASCII-Modus (Dateien auf standardmäßig vom System benutzes Zeilenende konvertieren)
- Wenn aktiviert, werden alle Dateien im ASCII-Modus als Textdateien behandelt. Sämtliche Zeilenendezeichen werden bei der Übertragung in die Standard-Zeilenendezeichen des Zielsystems konvertiert.
- ASCII-Modus automatisch für angegebene Dateien
- Wenn aktiviert, werden Dateien, die den angegebenen Dateimasken entsprechen, im ASCII-Modus und alle anderen binär übertragen. Siehe die Beschreibungen beider Modi oben.
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